Also ich habe lange meinen Blog nicht mehr weiter geschrieben.. ich hatte keine Zeit.. ich hatte mein Passwort vergessen.. und meine Behinderung schlug mal wieder voll zu Ende des letzten Jahres, also Ende 2017. Was war passiert?
Ich bekam eine Blase am Fuss, diese wurde eine zeitlang von meiner Hausärztin und dann vom Pflegedienst behandelt. Ich war auch im Klinikum Grosshadern, dort war man Ende letzten Jahres mit der Wunde noch zufrieden
Ich bin dann Anfang 2018 in die Wohlfahrklinik gegangen um dort meinen Fuss kontrollieren zu lassen, denn meine Hausärztin war noch im Urlaub, in der Wohlfahrtklinik sagte man es sei alles in Ordnung, der Fuss allerdings mittlerweile offen, aber alles wäre kein Problem und ich könnte bald wieder arbeiten..
2 Tage später war mein Fuss entzündet, ich kam in keinen Schuh mehr rein.. meine Hausärztin war wieder aus dem Urlaub zurück.. meine Mutter hat mich hingefahren.. meine Hausärztin hat mich dann sofort in eine Pasinger Klinik bringen lassen.. dort war ich 3 Wochen und bekam vorallem Antibiotika.. Nach 3 Wochen dann der Schock.. ein MRT wurde gemacht, die Entzündung geht an den Knochen.. der Kleine Zeh muss entfernt werden, der Fuss verkleinert werden...
Meine Mutter und ich waren richtig gehend geschockt, wir wussten beide ich brauche jeden Zeh wegen Gleichgewicht und damit die FehlBelastung des Fußes nicht auf die 4 restlichen Zehen übergeht und dann dort Probleme aufreten - langfristig führt sowas dann in den Rollstuhl..
Meine Mutter besprach sich mit Ärzten und bekam Unterstützung eines Arztes der uns in die Unfallklinik Murnau überwies . Dort hat man weiterhin Antibiotika gegeben eigene MRT Bilder gemacht und man kam dann zu dem Schluß das Zehengrundgelenk incl. Köpfchen zu entfernen, den Zeh aber nicht zu amputieren.
Ich blieb dort gute 2 Wochen, danach kam ich mit einem Vorfuss Entlastungsschuh und Rollator Mitte Februar heim, den Rollator brauchte ich einige Wochen lang, erst im April habe ich angefangen mit 2 Krücken wieder zu laufen und kleine Wege zu gehen.
Natürlich brauchte ich auch noch neue orthop. Schuhe, dies war auch mit immensen Aufwand verbunden, hier halfen mir einmal der Pflegedienst und vorallem aber die Nachbarschaftshilfe Aubing, die mich dort hinfuhren. Alleine hätte ich dies zum damaligen Zeitpunkt nicht geschafft.
Seit Juli 2018 arbeite ich wieder, kann auch wieder ohne Krücken laufen, schaffe auch schon wieder mind 6000 Schritte am Tag ( Hab mir einen Schrittzähler geholt) ich war im September/Oktober auf der Wiesn, ich konnte auch schon wieder Bayern Heimspiele besuchen oder Auto fahren, Mir gehts also wieder einigermaßen gut, dennoch war dieses Jahr echt anstrengend und ich war auch oft sehr verzweifelt. Meine Größte Hilfe war meine Mutter, hätte ich sie nicht gehabt, ich weiß nicht ob dies so glücklich geendet hätte.Und ich weiß das sie es auch sehr schwer hatte und ihr das ganze auch sehr nah ging.
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